Training & Change Enablement

Service im Überblick

SAP-Schulungen für Nutzerakzeptanz und Veränderungsbereitschaft

Ein System geht an einem festen Datum live. Die Akzeptanz nicht. Was SAP tatsächlich verändert, ist der Arbeitsalltag — wer was genehmigt, wo eine Entscheidung künftig fällt, für welche Daten jemand plötzlich verantwortlich ist und wie ein Prozess laufen soll, für den bisher vier Masken und eine Tabelle nötig waren. Nichts davon lernt man in einem Durchlauf durch sämtliche Transaktionen. VISCAP baut Enablement entlang der Rollen und der Prozesse auf, die Menschen wirklich ausführen, und führt es als eigenen Workstream im Programm statt als Schulungsoffensive in den letzten sechs Wochen — von Change-Governance und Impact-Analyse über den Go-Live bis in die Releases danach.

Change-Strategie und Governance

Veränderung scheitert leise, wenn sich niemand verantwortlich fühlt. Wir definieren Change-Ziele und -Umfang, benennen Sponsoren und lokale Change-Leads, die…

Stakeholder- und Change-Impact-Analyse

Die Auswirkungen sind ungleich verteilt, und die am stärksten betroffenen Gruppen sind selten die lautesten. Wir erfassen, wer wie betroffen ist — Rolle für Rolle, Prozess…

Kommunikation und Business Readiness

Eine Change-Story, konsistent erzählt und früh genug, um zu wirken. Wir bauen den Kommunikationsplan um Zielgruppen statt um…

Rollenbasiertes Lernen und Schulungsinhalte

Schulungen auf Basis einer Bedarfsanalyse und eines echten Rollen-Mappings: Eine Lagerleitung lernt ihren Arbeitstag und nicht das gesamte…

Digital Adoption und In-App-Guidance

Das meiste aus dem Schulungsraum ist nach wenigen Wochen vergessen, deshalb gehört die Anleitung ins System. Walkthroughs, kontextbezogene…

Go-Live-Enablement und nachhaltige Nutzung

Der Go-Live stellt Enablement auf die Probe, er beendet es nicht. Floor Support, Sprechstunden und ein Key-User-Netzwerk fangen die ersten…

Was VISCAP liefert

Was VISCAP mit SAP Training & Change Enablement Services liefert

Change-Strategie und Governance

Veränderung scheitert leise, wenn sich niemand verantwortlich fühlt. Wir definieren Change-Ziele und -Umfang, benennen Sponsoren und lokale Change-Leads, die sie tragen, und verankern den Workstream mit eigenen Kennzahlen in der Programm-Governance — so wird Readiness neben dem Baufortschritt berichtet und nicht am Ende einfach vorausgesetzt.

Inhaltlicher Umfang
  • Change-Ziele
  • Programmvision
  • Change-Umfang
  • Change-Management-Workstream
  • Change-Rollen und Verantwortlichkeiten
  • Executive Sponsorship
  • Change-Governance
  • Abstimmung mit der Führungsebene
  • Change-Netzwerk
  • Lokale und regionale Change-Leads
  • Erfolgskennzahlen
  • Change-Risiken
  • Anbindung an die Projekt-Governance
  • Anbindung an die SAP-Einführungsplanung
  • Roadmap der Change-Aktivitäten
Verbundene LösungenAlle SAP-Lösungen

SAP-Lösungen, die wir mit Training & Change Enablement begleiten

Vorgehen in der Umsetzung

Ein strukturierter Weg von der Veränderungsbereitschaft zur nachhaltigen SAP-Nutzung

5 Phasen, jede mit definiertem Abschluss und einem Ergebnis, auf dem die nächste aufbaut.

01

Ausrichten

Das SAP-Programm und die Geschäftsziele dahinter verstehen, den Change-Umfang bestätigen, Change- und Schulungs-Governance aufsetzen, Sponsoren und Change-Verantwortliche benennen und die Akzeptanzkennzahlen vereinbaren — und dann den Change-Plan in den Einführungsplan einhängen.

  • SAP-Programm und Geschäftsziele verstehen
  • Change-Umfang bestätigen
  • Change- und Schulungs-Governance definieren
  • Sponsoren und Change-Verantwortliche benennen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen
  • Akzeptanz- und Readiness-Kennzahlen definieren
  • Change-Aktivitäten in den Einführungsplan integrieren
02

Analysieren

Betroffene Stakeholder-Gruppen identifizieren, die Change-Impact-Analyse über Rollen und Prozesse hinweg abschließen, vorhandene Kompetenzen und Bereitschaft bewerten, die Lernbedarfsanalyse durchführen und regionale sowie länderspezifische Anforderungen mit Maßnahmen je Risiko erfassen.

  • Betroffene Stakeholder-Gruppen identifizieren
  • Change-Impact-Analyse abschließen
  • Rollen- und Prozessänderungen prüfen
  • Vorhandene Kompetenzen und Bereitschaft bewerten
  • Schulungszielgruppen bestimmen
  • Lernbedarfsanalyse durchführen
  • Regionale und länderspezifische Anforderungen erfassen
  • Readiness-Risiken und Maßnahmen festlegen
03

Konzipieren

Den Kommunikationsplan erstellen, rollenbasierte Curricula und Lernformate definieren, den Ansatz für Key User und Train-the-Trainer festlegen, Digital Adoption planen und Schulungsumgebungen, Daten, Lernkontrollen und Abschlussverfolgung spezifizieren.

  • Kommunikationsplan erstellen
  • Rollenbasierte Curricula definieren
  • Lernformate auswählen
  • Ansätze für Key User und Train-the-Trainer definieren
  • Anforderungen an Digital Adoption planen
  • Schulungsumgebungen und -daten definieren
  • Lernkontrollen und Abschlussverfolgung festlegen
  • Go-Live- und Hypercare-Enablement planen
04

Befähigen

Materialien, Simulationen und Arbeitshilfen entwickeln; Trainer, Key User und Administratoren schulen; Endanwenderschulungen durchführen; freigegebene In-App-Guidance konfigurieren; Teilnahme verfolgen, Sicherheit im Umgang prüfen, Readiness-Reviews durchführen und den Go-Live-Support vorbereiten.

  • Schulungsmaterialien entwickeln
  • Simulationen und Arbeitshilfen vorbereiten
  • Trainer, Key User und Administratoren schulen
  • Endanwenderschulungen durchführen
  • Freigegebene In-App-Guidance konfigurieren
  • Teilnahme und Abschluss verfolgen
  • Wissen und Sicherheit überprüfen
  • Readiness-Reviews durchführen
  • Go-Live-Support vorbereiten
05

Verstetigen

Hypercare-Enablement, danach Messung von Nutzung und Aufgabenabschluss gegen Feedback und Support-Aufkommen — Auffrischungsschulungen, aktualisierte Inhalte, Onboarding neuer Anwender, Release-Enablement und ein Key-User-Netzwerk, das weiterläuft.

  • Hypercare-Enablement bereitstellen
  • Nutzerfeedback und Support-Aufkommen beobachten
  • Nutzungs- und Abschlusskennzahlen auswerten
  • Auffrischungsschulungen durchführen
  • Lerninhalte aktualisieren
  • Neue Anwender onboarden
  • Künftige Releases begleiten
  • Prozesstreue festigen
  • In-App-Guidance verbessern
  • Key-User-Netzwerk pflegen

Häufige Fragen

Change-Strategie und Governance, Stakeholder- und Change-Impact-Analyse, Kommunikation und Business Readiness, rollenbasiertes Lernen und Schulungsinhalte, Digital Adoption und In-App-Guidance sowie Go-Live-Enablement mit anschließender Begleitung der Nutzung. Zusammen führen sie eine Organisation von der Ankündigung eines neuen Systems bis zu dessen bestimmungsgemäßer Nutzung.

Schulung baut die Fähigkeit auf — wie eine Rolle ihre Arbeit im neuen System erledigt. Organizational Change Management baut die Bereitschaft und die Rahmenbedingungen darum herum auf: Sponsorship, Kommunikation, Impact-Analyse, Widerstände und die lokale Verantwortung, die darüber entscheidet, was nach dem Abzug des Projektteams bestehen bleibt. Geschulte Anwender, die man nie mitgenommen hat, arbeiten am System vorbei; überzeugte Anwender ohne Schulung nutzen es falsch. Programme brauchen beides.

Zeitgleich mit dem Programm, nicht erst kurz vor dem Go-Live-Termin. Sponsorship, Impact-Analyse und das Change-Netzwerk brauchen Monate, und die Designentscheidungen mit der größten Wirkung auf Menschen — Rollenänderungen, Entscheidungsbefugnisse, geänderte Kontrollen — fallen früh, solange sich noch etwas beeinflussen lässt. Spät gestartetes Change-Management wird zu Kommunikation, und die ist nur ein Bruchteil der Aufgabe.

Schulung entlang einer Arbeitsrolle und der Prozesse, die sie durchgängig ausführt, mit Szenarien und Daten, die der Realität entsprechen — statt einer Führung durch jeden Bildschirm eines Moduls. Ein Einkäufer lernt den Einkauf so, wie er ihn am Montag erledigt; er sitzt keine Stammdatenpflege ab, für die er nie eine Berechtigung erhält. Das ist kürzer, es bleibt hängen, und genau deshalb beginnt ein Schulungsplan mit einer Rollenlandkarte.

Ein Ansatz, bei dem wir interne Trainer und Key User vorbereiten und zertifizieren, die die Schulung anschließend in der Breite durchführen. Das skaliert über Standorte und Sprachen hinweg, wie es ein externes Team nicht kann, und die Fähigkeit bleibt im Unternehmen — das nächste Release, die nächste Akquisition und die neuen Kolleginnen und Kollegen des kommenden Jahres sind ohne weiteres Projekt abgedeckt.

Key User sind erfahrene Fachanwender, die sowohl den Prozess als auch das neue System gut kennen. Sie validieren Designentscheidungen, unterstützen beim Testen, helfen beim Aufbau und der Durchführung von Schulungen und sind beim Go-Live die erste Anlaufstelle im Support. Zudem bringen sie eine Glaubwürdigkeit mit, die das Projektteam nicht hat — ein Hinweis von jemandem, der die Arbeit selbst macht, wirkt anders als derselbe Hinweis aus der Beratung.

WalkMe ist eine Digital-Adoption-Plattform, die geführte Walkthroughs, kontextbezogene Hilfe, Smart Tips und Prozesshinweise direkt in SAP einblendet, sodass Unterstützung im Moment der Aufgabe ankommt und nicht in einem Dokument. Ebenso wichtig sind die Nutzungsanalysen: Sie zeigen, welche Schritte abgebrochen werden und wo sich Fehler häufen — damit lässt sich die Unterstützung mit Belegen verbessern statt mit Vermutungen.

Beide bringen Anleitung in die Anwendung. SAP Enable Now ist SAPs eigenes Werkzeug für Inhaltserstellung und In-App-Hilfe und spielt seine Stärken dort aus, wo die Landschaft durchgängig SAP ist und Inhalte bereits dort liegen. WalkMe ist eine plattformunabhängige Digital-Adoption-Schicht mit tieferen Verhaltensanalysen und mehr Automatisierung — nützlich, wenn der Arbeitstag SAP und mehrere Nicht-SAP-Systeme umfasst. Wir arbeiten mit beidem und überführen vorhandene Enable Now Inhalte auch in eine breitere Adoption-Strategie.

Nicht allein an der Schulungsteilnahme. Abschlüsse und Testergebnisse sind der Ausgangspunkt; entscheidend sind die Indikatoren nach dem Go-Live — Daten zu abgeschlossenen Aufgaben und Prozessen, Fehler- und Nacharbeitsquoten, Volumen der Support-Tickets und deren Inhalt, wiederholt ausgelöste In-App-Guidance sowie direktes Nutzerfeedback. Zusammen gelesen zeigen sie, ob der Prozess gelebt oder still umgangen wird.

Das Zeitfenster für die Durchführung ist kurz — rollenbasierte Einheiten laufen meist in den Wochen unmittelbar vor dem Go-Live, damit das Wissen frisch ist, wenn das System öffnet. Die Arbeit dahinter ist es nicht: Lernbedarfsanalyse, Curriculum-Design, Content-Erstellung, Schulungsumgebungen und -daten sowie Train-the-Trainer laufen über die Realize- und Deploy-Phasen. Wie lange es dauert, hängt von der Zahl der Rollen, Standorte und Sprachen im Scope ab — und das klärt sich in der Bewertungsphase, statt abstrakt geschätzt zu werden.

Ja — und genau dort entscheidet sich die Akzeptanz meist. Wir bieten Hypercare und Floor Support, Auffrischungsschulungen genau dort, wo die Nutzungsdaten Schwierigkeiten zeigen, Onboarding für neue Mitarbeitende, aktualisierte Inhalte und Enablement zu jedem Release sowie laufende Unterstützung für das Key-User-Netzwerk. Das geht nahtlos in Support und Optimierung über, sobald das Programm abgeschlossen ist.

Kontakt

Sprechen Sie mit dem Training- und Change-Enablement-Team von VISCAP über Ihren Rollout, die betroffenen Rollen und darüber, was nötig ist, damit Ihre Mitarbeitenden bereit sind.

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